Gisela Notz: Familien


Gisela Notz: Familien

Artikel-Nr.: M 155
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Abstract
Familien haben heute eine andere Stellung als früher. Es gibt weniger "kinderreiche Familien", aber öfter "mütter- und väterreiche" Kinder, weniger Heiraten, mehr Lebensgemeinschaften und "uneheliche" Kinder sowie steigende Scheidungsraten. "Meine, deine, unsere Kinder", so heißt es in etwa zehn Prozent der Familien mit Kindern.
Der Zerfall der Familie wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts beklagt. Entwickelt hat sich aus diesem Zerfall der Typ der heutigen Kleinfamilie. Inzwischen aber wird die traditionelle Familienform schon wieder  "unterlaufen", es entwickeln sich vielfältige andere Lebensweisen mit den unterschiedlichsten personellen Zusammensetzungen. "Familie" ist zu einem ausgesprochen komplexen Bild geworden. Viele Menschen verstehen ihre Beziehungsformen bewusst als Alternative zur "normalen" Familie. Sie schaffen sich Lebenszusammenhänge, die ihnen die Geborgenheit und Zuwendung geben, die sie in ihrer Herkunftsfamilie nicht gefunden haben. "Neue" Lebensmöglichkeiten eröffnen  neue Freiheiten, aber auch neue Schwierigkeiten.

Inhaltsverzeichnis
Familie, eine Lebensform wie andere auch? / Der Mythos Familie / Warum ist Krach in der "Normal"Familie? / "Du bist als Frau um einiges mehr gebunden als der Mann" / Braucht die Wirtschaft die Arbeitskraft der Frau, so darf sie auch erwerbstätig sein / "Normalarbeitsverhältnis" und "Normalfamilie" / Kinder sind (keine) Privatangelegenheit / Wie kommt es zu "abweichenden" Familienformen / Was sind ‚abweichende’Familienformen? / Drei Beispiele: Nora, die in einer Kommune lebt. Antje, die in einer Frauenwohngemeinschaft lebt. Charlotte, die im Hotel wohnt / Probleme, die sich verstärkt "abweichenden" Familienformen stellen / Perspektiven / Literatur

Autorin
Dr. phil. Gisela Notz: Sozialwissenschaftlerin, arbeitet als wissenschaftliche Referentin in der Forschungsabteilung Sozial- und Zeitgeschichte der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Arbeitsschwerpunkte: Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Forschung zu bezahlt und unbezahlt geleisteter Arbeit, berufliche Bildung, historische Frauenforschung. Zahlreiche (Buch-)Veröffentlichungen zu diesen und anderen Themen.

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