Christian Mürner/ Udo Sierck (Hrsg.) Behinderte Identität?


Christian Mürner/ Udo Sierck (Hrsg.) Behinderte Identität?

Artikel-Nr.: M 242
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Christian Mürner / Udo Sierck (Hrsg.)
Behinderte Identität?

ISBN 978-3-940865-17-5 2011 | 187 S. | 16 €

Blick ins Buch



In der Regel wird zwischen persönlicher, sozialer und Ich-Identität unterschieden. Die persönliche Identität betrifft die Ereignisse und Erfahrungen des eigenen Lebens. Die soziale Identität thematisiert die unterschiedlichen gesellschaftlichen Rollen, die ein Individuum einnehmen kann. Die Ich-Identität wird als Balanceakt zwischen persönlicher und sozialer Identität bezeichnet. Mit diesem dreiteiligen Ansatz der Identität erhält die gängige und oft stereotype Gegenüberstellung von individuellem und sozialem bzw. kulturellem Modell der Behinderung in den Disability Studies eine neue Perspektive. Die Beiträge bieten wichtige Hinweise, wie Identitätsbildung trotz aller Hindernisse, Einschränkungen und Ausgrenzungen gelingt und zu einem realistischen Bild von Behinderung beiträgt. Die Aufsätze spiegeln theoretisches Wissen und eigene Erfahrungen wider.

Beiträge von Anke Langner, Willehad Lanwer, Christian Mürner, Nati Radtke, Christine Riegler, Siegfried Saerberg, Volker Schönwiese, Udo Sierck

Inhalt
Vorwort I Udo Sierck Goldener Käfig a.D. – Identitätsfindung trotz Sonderschule I Christine Riegler Identität und Anerkennung I Anke Langner Behindertwerden, Geschlecht und Identitätsarbeit I Siegfried Saerberg Stoff und Kristall – Blinde Schönheiten und Identität I Willehad Lanwer Gibt es eine „behinderte“ Identität? – Überlegungen zur Paradoxie der Funktionalität der Macht I Nati Radtke Wahrnehmungen aus der Zwischenwelt I Volker Schönwiese Behinderung und Identität: Inszenierungen des Alltags I Christian Mürner Die Reduzierung auf ein Merkmal: Die Frage nach einer „behinderten Identität“ I Nati Radtke/Udo Sierck Würde, Eigensinn und Identität I Autorinnen- und Autorenangaben


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