Lothar Sandfort Das Recht auf Liebeskummer


Lothar Sandfort Das Recht auf Liebeskummer

Artikel-Nr.: M 233
16,00
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Lothar Sandfort
Das Recht auf Liebeskummer
Emanzipatorische Sexualberatung für Behinderte

ISBN 978-3-940865-08-3 I 2012 130 Seiten I 16,00 € AG SPAK Bücher

Blick ins Buch

Mit Mut, Fantasie und Beharrlichkeit fordern behinderte Männer und Frauen ihr Recht auf Sexualität und Partnerschaft ein. Doch solche Rechte haben Behinderte gar nicht. Bei wem könnten sie ihre Einlösung einfordern? Auch Behinderte müssen sich attraktiv machen, um als Partner für Sex oder Leben begehrt zu werden. Aber in diesem Bemühen dürfen sie nicht aus missverstandener „Schonhaltung“ eingeengt werden. Auch Behinderte müssen scheitern dürfen. Sie haben ein Recht auf Liebeskummer und dabei die Chance, irgendwann glücklich zu werden. Mit 25 Männern und 12 Frauen zeigt der Autor, wie emanzipatorische Sexual beratung funktionieren kann. Emanzipatorisch ist der Blick, der übliche Klischees vom hilfebedürftigen behinderten Menschen unterlässt und zeigt, wie sie beraten und begleitet werden können und doch immer Subjekt des Handelns bleiben.

Inhaltsangabe

Vorwort / Eine Einleitung und dann noch drei / Wurzeln in der emanzipatorischen Behindertenbewegung / Das „Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter“ / Wurzeln in der akademischen Ausbildung / Wurzeln im sinnlichen Neuland / Kontrollierte intuitive Intervention / Guten Tag / Was ist die Seele / Die Beratung im ISBB / Was ist Sexualbegleitung ISBB / Ausbildung zur Sexualbegleitung / Die Erotische Tafel / Die ausbildende Supervision / Die Mahlzeiten / Die erste therapeutische Einheit / Häufi g gestellte Frage an das ISBB / Die tantrischen Übungen / Tantra / Ein Qualitätszertifi kat des ISBB: Sexualbegleitung ISBB / Die Dates / Berufsbegleitendes Praktikum als Fortbildung / Der Supervision zweiter Teil / Die therapeutische Abschlussrunde

Der Autor

Lothar Sandfort
Leiter des Institutes zur Selbst-Bestimmung Behinderter (ISBB), einer international anerkannten Sexualberatungsorganisation mit Sitz im niedersächsischen Trebel. Das ISBB hat  seine Wurzeln in der bundesdeutschen Behindertenbewegung der 1980er Jahre. Er ist seit einem Verkehrsunfall 1971 Paraplegiker. Seit 1974 hat er sich in verschiedenen  politischen Initiativen behinderter Menschen engagiert, darunter in dem von ihm gegründeten Bewegungsorgan „Luftpumpe“, späterer Titel „die randschau“. Er verfasste  verschiedene Bücher zum Thema „Behinderung und Sexualität“.

siehe auch "Hautnah"

www.isbbtrebel.de

Rezensionen

facetten, Mai 2013, Kassler Werkstättten

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