Manfred v. Bebenburg … und alle machen mit! Wie Teamarbeit gelingen kann.


Manfred v. Bebenburg … und alle machen mit! Wie Teamarbeit gelingen kann.

Artikel-Nr.: M 231
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Ein Methodenbuch für die Praxis der Teamarbeit in sozialen Einrichtungen

ISBN 978-3-940865-06-9 | 2010 I 236 S. | Hardcover | 28 €

Blick ins Buch

In allen „psychosozialen“ Bereichen spielt die Zusammenarbeit der verschiedenen Professionen in einem Team eine große Rolle, sie ist ein Beitrag zur Qualitätssicherung. Was es methodisch braucht, erfolgreich im Team zu arbeiten, wird in den Ausbildungen für soziale Berufe nur wenig vermittelt. „Teamfähigkeit“ wird vorausgesetzt, ohne dass im Einzelnen klar wäre, welches Know- how dazu erforderlich ist. Auf der Grundlage von über 25-jähriger Erfahrung aus der Arbeit in eigenen Teams und Supervisionstätigkeit sowie Organisationsberatung entwickelt der Autor ein übersichtliches Methodenkonzept, ausführlich werden verschiedene Methoden dargestellt, die ein Team allesamt auch in Eigenregie durchführen kann. Das methodische Inventar dieses Buches ist zwar im Rahmen der Teams sozialer Einrichtungen entwickelt worden, kann aber auch für die Teamarbeit in anderen Bereichen gewinnbringend eingesetzt werden.

Überblick über die Sammlung

Erster Teil Rahmung 1 Erster Ausblick auf das Terrain 2 „You never can kiss a system!“ – Das Team als System und als Konstrukt 3 „Wir wollen es aber so!“ – Gute Gründe für Teamarbeit im psychosozialen Arbeitsfeld 4 Wozu das Buch verhelfen soll und wie es benutzt werden kann: Theorie, Methodik und Aktionspläne Grundlegendes 5 Von der chaotischen Ordnung zum geordneten Chaos – Der Prozess der Selbstorganisation 6 Das Dreibein: stabiler Stand auf unebenem Boden Drei Standbeine gelingender Teamarbeit 7 Münchhausens Zopf: Teamentwicklung während der laufenden Arbeit im Team – Wo kann begonnen werden? Zweiter Teil Die drei Standbeine der Teamarbeit 8 Das erste Standbein: Teamorganisation. 8-1 Entwicklung eines gemeinsamen Teamkonstruktes: Der Minimalkonsens 8-2 Entscheidungsstrukturen, Regeln, Verantwortung und Verbindlichkeit 8-3 Das Team in der institutionellen Hierarchie 8-4 Teamordnung und Optimierung von Teamsitzungen 8-5 Organisation des „Teamgedächtnisses“ 9 Das zweite Standbein: Teampflege. 9-1 Beziehung und Kooperation – nützliche Grundhaltungen 9-2 Lösungsorientierte Kooperation 9-3 Feedback geben 9-4 Konflikte lösen 9-5 Es gibt was zu lachen 9-6 Vorn herum statt hinten herum 9-7 Platz aus Plätzen 9-8 Kommen und Gehen 9-9 Rituale und Arbeit am Wohlergehen 10 Das dritte Standbein: Teamentwicklung. 10-1 Achtsamkeit gegenüber der Teamdynamik: Rollenverteilungen und andere Prozesse 10-2 Konzeptionsentwicklung: „Wozu das Ganze?“ 10-3 Konzeptionelle Stolpersteine 10-4 Wie viel Gemeinsamkeit ist möglich? Entwicklung gemeinsamer Werte 10-5 Ressourcenprofil 10-6 Fortschreibung des Teamkonzeptes 10-7 Der „Teamcheck“ 10-8 Klausurtage – eine Kunst für sich 11 Renovierung und Umbau im bewohnten Haus– Wie geht das? 11-1 Was tun? Eine Art erste Hilfe 11-2 Die Espressoversion: Wie lässt sich Veränderung im Team einfädeln? Dritter Teil Streifzüge: was ein team stärken oder aber auch schwächen kann 12 Erster Streifzug: Team und Kommunikation:Die Rolle der Sprache 12-1 Hören ist Gold 12-2 Wie wir reden denken wir – die Universalgrammatik nach Chomsky 12-3 Jargon ausgeblendeter Eigenverantwortung 12-4 Machtspiele, Rechthaberei oder Kooperation 12-5 Manipulation mit Worten und wie man sie unterbindet 12-6 Zielführend diskutieren 12-7 Diskussionsleitung: Moderation und Prozess-Steuerung 12-8 Beitrag aus der gewaltfreien Kommunikation 12-9 Teamarbeit und nonverbale Kommunikation 13 Zweiter Streifzug: Das Team und seine Ressourcen 13-1 Methoden kollegialer Supervision und Teamberatung 13-2 Transfer von Know-how aus Fortbildungen 13-3 Team und Kreativität Zu guter letzt: teamzeit ist lebenszeit!

Über den Autor:
Manfred v. Bebenburg Jahrgang 1946, ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt inzwischen auf der schwäbischen Alb in der Nähe von Ulm. Er begann gegen Ende seines Soziologiestudiums (1975) in einer Rehabilitationseinrichtung für psychisch erkrankte Erwachsene zu arbeiten, übernahm dort schließlich die organisatorische Leitung und arbeitete mit den KollegInnen des Teams an einer Verbesserung des Rehabilitations konzeptes und der Entwicklung effizienter Teamarbeit. Schließlich gründete er mit den Teamkollegen einen eigenen Trägerverein, den Reha-Verein zum Aufbau sozialer Psychiatrie, der sich der Weiterentwicklung sozialpsychiatrischer Einrichtungen und Dienste in drei Landkreisen in Württemberg widmet. In dieser Zeit absolvierte er eine Weiterbildung in systemischer Familientherapie und arbeiteteschließlich an der Entwicklung von Fortbildungsangeboten für Mitarbeiter in psychiatrischen Einrichtungen. Dies mündete in die Gründung des Instituts für sozialpsychiatrische Fort- und Ausbildung (ISFA e.V., siehe auch www.isfa-online.de), in dem er bis heute auch als Fortbildungsdozent tätig ist. Parallel dazu war er als freier Mitarbeiter der Familienberatungsstelle Stuttgart-Sonnenberg tätig (1983–1999). Seit 1983 ist er auch als Supervisor (Fall- und Teamsupervision auf systemischer Grundlage) vor allem in Einrichtungen und Teams in verschiedenen psychosozialen Arbeitsfelder tätig (Jugendhilfe, berufl iche Rehabilitation, Suchtkrankenhilfe, Psychiatrie usw.). Ferner ist er Dozent bei verschiedenen Fortbildungsträgern und bietet selbst eine Weiter bildung zum systemischen Berater an (siehe auch www.wortschätze.de). In eigener Praxis arbeitet er als Berater für Einzelpersonen,Paare und Familien.


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